Was ist zu sehen

Milna – die Kirche Mariä Verkündigung wurde im Jahr 1783 im barocken Stil errichtet. Sie zeichnet sich aus durch ihre reich verzierte Fassade und die steinernen Treppen, die zu ihr führen. Der hohe Kirchturm aus Stein ist älter als die Kirche selbst und wurde schon im 16. Jahrhundert gebaut.
Zur Kirche gehört auch die Sakristei, eigentlich die ursprüngliche kleine Kirche von Milna, gebaut im Jahr 1519. Der Innenraum der Kirche hat den Charakter einer Kathedrale, mit viel Licht, sieben marmornen Altären mit wertvollen Gemälden, Altarbildern oder Palas, die von venezianischen Malern gemalt wurden. Am wertvollsten sind zwei Altarbilder, von denen eine Sebastiano Ricci zugeschrieben wird, und an der Rückseite der anderen, der Mariä Himmelfahrt, stand geschrieben: „Paolo Veronese pixit 1500.“ Die kirchliche Orgel wurde im Jahr 1822 von den Gebrüdern Callido aus Italien gebaut.

Osibova

Hier steht die Kirche aus dem 14. Jahrhundert, Johannes dem Täufer gewidmet, und die St. Josef-Kirche aus dem 19. Jahrhundert. Außerdem ist hier noch die 14. Station des Kreuzweges, die letzte aus der Reihe von kleinen Kapellen, die Anfang des 18. Jahrhunderts auf dem Weg von Milna nach Osibova gebaut wurden.

Leuchtturm Ražanj

Der Leuchtturm wurde 1874 am westlichen Kap von Brač erbaut. Er hat einen achteckigen Turm und mehrere Gebäude im Erdgeschoss, die insgesamt eine Fläche von 110 m2 umfassen. In der Mitte der südlichen Fassade befindet sich der polygonale Turm mit der Leuchte.

Milna – Festung Baterija

Die Festung Baterija befindet sich am Kap Zaglav und wurde im Jahr 1806 gebaut, zur Zeit der französischen Herrschaft.

Milna – Gea-Viva-Camp

Das Camp wurde vom Verein Gea Viva gegründet, um einer Ort der Inspiration, Begegnung und Kreativität zu schaffen, wo Besucher empfangen und Seminare, Kurse und Treffen abgehalten werden können.
Hier steht ein Steinkreis, der als Auditorium oder Amphitheater die Kraft des Herzens feiert, aber auch die Skulptur eines Drachens, bedeckt mit Mosaiken und sechs Meter lang. Es gibt eine Sommerküche, die nach dem Prinzip des Goldenen Schnitts erbaut wurde, einen Garden, bepflanzt in der Form der Venusblume, und zahlreiche andere interessante Dinge, die uns Frieden und Entspannung im Schoss der Erde bieten.

Ložišća – Steinbrücke

Die Brücke wurde am Beginn des Großen Tals, Veliki dolac, errichtet und für diese Schlucht vermutet man, dass hier einst der Fluss Elafuza, oder anderen Überlieferungen zufolge auch Bretanida, floss. Als eigenartige Kuriosität auf dieser schon lange wasserlosen Insel steht sie hier seit der Zeit der österreichischen Herrschaft und deshalb gaben ihr die Bewohner von Brač den Spitznamen Franz-Josef-Brücke. Zu ihr kommt man zu Fuß durch Ložišće oder mit dem Auto entlang der Umgehungsstraße über dem Ort und bis zum Brunnen mit der Rinne, Pjover genannt. Von dort aus führt eine Schotterstraße weiter durch Olivenhaine gegen Nordosten, auf der geht man etwa 10 Minuten zu Fuß, bis zu einem Weg, der leicht nach unten bis Brücke zur führt.

Ložišća – Kirche St. Johannes und Paulus

Die St.-Johannes-und-Paulus-Kirche wurde im Jahr 1820 gebaut und hat eine Fassade in neobarockem Stil, noch ein Schmuckstück ist der steinerne Hof vor ihrem Eingang. Der auffälligste Teil des Kirchengebäudes ist der mit Ornamenten verzierte Glockenturm, im Jahr 1899 nach den Plänen des großen kroatischen Bildhauers Ivana Rendić erbaut.

Ložišća – archäologische Fundstätte Gradina Rat

Gradina Rat ist eine prähistorische Siedlung aus der späten Bronzezeit. 3000 v. Chr. wurden hier Wohnräume aus verflochtenen Ästen und Ton gebaut. Von hohem Entwicklungsstand dieser Gesellschaft, die bis zur Ankunft der Römer bestand, zeugen auch Reste von Gegenständen aus Bronze. Neben zahlreichen keramischen Gefäßen aus eigener Produktion wurden auch Reste von feinen Gefäßen aus der griechischen und der italischen Welt gefunden, die aus dem letzten Jahrtausend v. Chr. stammen. Teile eines Speers, einer Axt und einer Sichel werden von der Stiftung „Otok Brač“ aufbewahrt. Die Fundstücke beweisen eine starke Verbundenheit von Rat mit Kulturen in seiner Nachbarschaft und Archäologen zufolge waren diese Verbindungen viel stärker als bei anderen vergleichbaren Siedlungen in der Region.
Ložišće ist ein perfektes Ausflugsziel für wissenschaftlichen Tourismus, also sollte man auf keinen Fall die Gelegenheit verpassen, all diese Zeugen von altertümlichen Zivilisationen zu sehen.

Ložišća – Donji Pisk oder Stara Voda

Donji Pisk, das untere Becken oder das Alte Wasser, ist einer der größten Wasserspeicher auf der Insel Brač. Die Sammelbecken füllen sich mit Regenwasser und die breiten Rampen mit Bordsteinen dienten als Viehtränke. Diese Errungenschaft der industriellen Technologie wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts gebaut und ist ein hervorragendes Beispiel einer technischen Lösung bei der Pflege der landwirtschaftlichen Kulturlandschaft.

Bobovišća n/m – Haus von Vladimir Nazor und die umliegende Häusergruppe

Neben der besonderen Architektur des 19. Jahrhunderts hat die Gruppe der Nazor-Häuser noch einen zusätzlichen Wert als Denkmal, denn hier verbrachte der Dichter Vladimir Nazor einen Teil seiner Kindheit. An den Seiten des Hauses sind symmetrisch zwei steinerne Treppenhäuser angebracht. Die drei Häuser werden optisch verbunden durch eine Reihe von Dachfenstern, die mit den Achsen der Fenster im ersten Geschoss übereinstimmen.
In unmittelbarer Nähe befindet sich auch ein Denkmal an Vladimir Nazor.

Bobovišća n/m – archäologische Fundstätte „Vičja luka“

Unter Wasser und an Land wurden vier prähistorische Gräber gefunden, die mit Steinplatten bedeckt waren und mehrere Grablegungen enthielten, mit reichen Beigaben (Schmuck aus Bronze, Bernstein und Glaspaste, Gefäße aus Bronze und Keramik, hellenistische Gemmen, griechisch-illyrische Helme, Beinschienen). Sie waren wahrscheinlich Teil einer Nekropolis (5. bis 3. Jh. v. Chr.).

Bobovišća am Meer – Kastell Gligo – unbewegliches Kulturgut

Das Kastell Gligo liegt an der Schattenseite der Bucht Bobovišća. Die drei Gebäudeflügel entstanden rund um einen großzügigen Innenhof, der in Richtung Meeresufer umgeben ist von einer hohen Schutzmauer, an deren Gewölben entlang in Fragmenten eine Steinpromenade zu sehen ist. Im Osten ragt ein viereckiges Gebäude aus dem geschlossenen Hofperimeter mit einer Reihe von Schießscharten im Erdgeschoß hervor, welches zum barocken Bestandteil des befestigten Bauwerksgefüges gehört. Das Gebäude an der Südseite des Hofes gehört zum ältesten Bestandteil des Kastells mit einer Reihe von Verteidigungselementen und einer barocken Dachgaube. Das Kastell der Familie Marinčević-Gligo, welche Ende des 17. Jh. Bedeutung erlangt, ist ein befestigtes barockes Bauwerksgefüge zum Schutz des Hafens und gegen Eindringlinge ins Inselinnere.

Bobovišća am Meer – Die drei Schwestern ragen hoch

Der symbolische Turm ist geschützt vor neugierigen Blicken und wird von einigen Einheimischen Aussichtsturm genannt. Es handelt sich um einen symbolischen Turm mit drei Säulen und einem Fries, welchen der berühmte kroatische Schriftsteller Vladimir Nazor erbauen ließ zum Gedenken an seine drei Schwestern. Auf den Säulen sieht man auch heute noch die eingravierten Buchstaben I, O, A, die Initialen der Schwestern Irma, Olga und Amalija, um die er sich Zeit seines Lebens kümmerte.

Den symbolischen Wehrturm ließ Vladimir Nazor aus gesammelten Steinen bauen.

Wohnhaus der Familie Gligo im Ort Bobovišća

Das Wohnhaus Gligo wurde in der ersten Hälfte des 19. Jh. an der Westseite des Ortes in Richtung Hafen erbaut und ist das zweite repräsentative Gebäude des spätbarocken Klassizismus. Es liegt als monumentales zweistöckiges Wohnhaus mit hohem Dachstuhl inmitten einer ausgedehnten Gartenanlage. Es besteht aus massivem, in regelmäßigen Reihen gemeißelten Stein mit fünf Fensterachsen auf der Längsseite und zwei Fensterachsen auf der Stirnseite des Gebäudes. Das Wohnhaus Gligo gilt durch seiner Offenheit zur Umgebung, seine Größe und Form, seine bearbeiteten Stilelemente und die Innenräume zu einem der schönsten Architekturbeispiele auf der Insel Brač jener Zeit.

Podhume Innenhöfe, Gebäude, Brunnen, Weinkeller, Öfen und Gärten in Podhume sind Zeugen ursprünglicher Architektur auf der Insel Brač.

Podhume

Zur Feier des 82. Jahrestages der kleinen Kirche Maria Lourdes und zur 150. Jahresfeier der Marienerscheinung wurde die Kirche durch Spenden und mit Hilfe der Inselbewohner erneuert.

Milna – crkva Gospe od Blagovijesti

Crkva Gospe od Blagovijesti

Osibova – crkva sv.Ivana Krstitelja

Milna – svjetionik Ražanj

Milna – Gea Viva kamp

Ložišća – kameni most

most u ložišću

Ložišća – crkva sv. Ivana i Pavla

Bobovišća n/m – kuća Vladimira Nazora i sklop kuća oko nje

Bobovišća n/m – spomenik Vladimiru Nazoru

vladimir nazor

Bobovišća n/m – Vičja luka

Bobovišća n/m – Kaštel Gligo

Bobovišća n/m – sibolična kula koju je izgradio Vladimir Nazor

Bobovišća n/m – spomenit trima sestrana koji je izgradio Vladimir Nazor

Bobovišća – Kuća Gligo

Podhume